Künstler Zürich – zeitgenössische Malerei von Nikolaus Kriese
Nikolaus Kriese ist ein deutscher Maler mit regelmässigen Projekten und künstlerischer Tätigkeit in der Schweiz. Seit mehr als drei Jahrzehnten entwickelt er eine eigenständige malerische Praxis zwischen gestischer Abstraktion, figurativen Fragmenten, Architektur und Landschaft.
Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit steht die freie Malerei. Es entstehen eigenständige Werkgruppen und grossformatige Gemälde, in denen persönliche Wahrnehmung auf Motive aus Architektur, Landschaft, Literatur, Wissenschaft, Wirtschaft und zeitgenössischer Kultur trifft.
Zürich bildet mit seiner vielfältigen Kunstlandschaft einen wichtigen Bezugspunkt für den Austausch mit Sammlern, Galerien, Institutionen und anderen Akteuren der zeitgenössischen Kunst.
Zeitgenössische Malerei zwischen Abstraktion und Gegenwart
Die Arbeiten entstehen aus Farbe, Bewegung, Überlagerung und Fragmenten unserer Gegenwart. Gegenständliche Elemente treffen auf abstrakte Flächen, Schrift, architektonische Strukturen und malerische Spuren.
Die Bilder folgen dabei keinem starren Konzept. Sie entwickeln sich im malerischen Prozess – aus Farbe, Form, Erfahrung und Gegenwart. Einzelne Motive können Ausgangspunkt sein, verlieren im Arbeitsprozess jedoch ihre ursprüngliche Eindeutigkeit und werden Teil einer neuen Bildwirklichkeit.
So entsteht eine Malerei, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit oszilliert und bewusst unterschiedliche Ebenen miteinander verbindet.
Freie Kunst und aktuelle Werkgruppen
Die freie Malerei bildet den Kern der künstlerischen Arbeit von Nikolaus Kriese. Sie entsteht unabhängig von konkreten Aufträgen und entwickelt sich über einzelne Bilder, Serien und fortlaufende Werkgruppen.
Dabei geht es weniger um die Wiederholung eines bestimmten Stils als um eine offene malerische Sprache. Farbe, Konstruktion, Erinnerung und Gegenwart können innerhalb eines Bildes aufeinandertreffen und neue Zusammenhänge bilden.
Diese Offenheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Malerei wird dabei nicht als Illustration einer vorher festgelegten Idee verstanden, sondern als eigenständiger Prozess der Wahrnehmung und Erkenntnis.

SAND HILL RD 1 MILE (2026) — ÖL AUF LEINWAND · 200 × 300 CM
SAND HILL RD 1 MILE nimmt die berühmte Strasse im Silicon Valley als Ausgangspunkt für ein Gemälde über Technologie, Kapital und gesellschaftliche Dynamik. Farbe, Zeichen und fragmentierte Bildwelten verwandeln wirtschaftliche Netzwerke in eine beinahe kosmische Landschaft.

DER HAFEN (2026) – ÖL AUF LEINWAND • 200 × 200 CM
DER HAFEN bewegt sich zwischen geografischer Erinnerung und innerer Landschaft. Ausgangspunkt ist Tulum, der historische Hafen der Maya, der sich im Gemälde von seinem konkreten Ort löst und zu einem offenen Übergangsraum zwischen unterschiedlichen Welten wird.
Zürich als Ort für zeitgenössische Kunst
Zürich besitzt eine vielfältige Landschaft aus Museen, Galerien, Sammlungen, unabhängigen Kunsträumen und Kunst im öffentlichen Raum. Zeitgenössische Kunst begegnet hier nicht nur innerhalb klassischer Ausstellungsräume, sondern auch in Architektur und Stadtraum.
Für die künstlerische Arbeit von Nikolaus Kriese ist Zürich deshalb ein interessanter Bezugspunkt für Austausch, Begegnungen und zukünftige Kooperationen.
Im Mittelpunkt steht dabei der Dialog mit Menschen und Institutionen, die sich mit zeitgenössischer Malerei, Sammlung, Architektur und neuen künstlerischen Positionen auseinandersetzen.
Grossformatige Malerei und Raum
Ein Schwerpunkt der aktuellen Arbeit liegt auf grossformatiger Malerei. Formate von zwei bis drei Metern verändern die Beziehung zwischen Bild, Betrachter und Architektur.
Das Gemälde wird nicht mehr lediglich zu einem Objekt an der Wand. Farbe und Form treten unmittelbar in den Raum und entwickeln eine körperliche Präsenz, die sich je nach Distanz und Perspektive verändert. Diese Auseinandersetzung mit Massstab und Raum zieht sich durch zahlreiche aktuelle Arbeiten und verbindet Malerei mit Fragen nach Architektur, Landschaft und Wahrnehmung.
Kunst und Architektur
Die Beziehung zwischen Bild und Raum spielt innerhalb der künstlerischen Praxis eine wichtige Rolle. Besonders grossformatige Malerei kann Architektur verändern und neue Wahrnehmungen eines Ortes ermöglichen.
Neben der freien Malerei entstehen deshalb immer wieder ortsbezogene Arbeiten und künstlerische Projekte im privaten, unternehmerischen und öffentlichen Raum. Dabei können Malerei, Architektur und die Geschichte eines Ortes Ausgangspunkte für neue Arbeiten und Kooperationen bilden.
Über Nikolaus Kriese
Nikolaus Kriese arbeitet seit 1995 als Maler. Nach dem Kunstinternat Wettin absolvierte er eine Ausbildung zum Theatermaler am Theater Erfurt und in Berlin. Seine mehr als drei Jahrzehnte umfassende Praxis verbindet freie Malerei mit Erfahrungen aus Architektur, Theatermalerei und internationalen künstlerischen Projekten.
Die aktuellen Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Charakteristisch sind gestische Farbflächen, Überlagerungen, figurative und architektonische Fragmente sowie die Verbindung unterschiedlicher kultureller und gesellschaftlicher Bezugssysteme.
Lebt und arbeitet in Erfurt, Deutschland. Regelmässige Projekte und künstlerische Tätigkeit in der Schweiz.
Künstlerische Zusammenarbeit
Neben der kontinuierlichen Atelierarbeit ist Nikolaus Kriese offen für den Austausch mit Galerien, Kuratoren, Sammlern, Architekten und Institutionen. Im Mittelpunkt stehen dabei langfristige künstlerische Entwicklungen, Ausstellungen, ortsbezogene Projekte und Kooperationen, die aus einem inhaltlichen Dialog entstehen. Die Schweiz bildet aufgrund zahlreicher bisheriger Projekte und Kontakte einen wiederkehrenden Bezugspunkt seiner künstlerischen Arbeit.
Weitere Informationen zu aktuellen Werkgruppen, einzelnen Arbeiten, Ausstellungen oder möglichen künstlerischen Kooperationen können gerne angefragt werden.








